Marktkommentar

Drohender Brexit

16. Oktober 2020

Das Corona-Virus und die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl bestimmen das tägliche Mediengeschehen. Doch ein Thema findet derzeit kaum Beachtung: Großbritannien steht kurz vor einem harten Ausstieg aus der EU. Eigentlich sollte ein Vertrag bereits vorliegen, doch nun ist eine Verhandlung bis zum letzten Tag (31.12.2020) eher wahrscheinlich. Sollten die Briten ohne Vertrag ausscheiden, treten die WTO-Regeln in Kraft. Es müssten also Zölle vereinnahmt und bestimmte Standards für den Warenaustausch berücksichtigt werden. Großbritannien dürfte hierunter allein aufgrund der unterschiedlichen Größe deutlich stärker leiden, als die EU-Ländern. Schließlich macht der Warenhandel mit der EU aus Sicht der Briten rund die Hälfte des Gesamtvolumens aus. Der Anteil der deutschen Exporte nach Großbritannien liegt hingegen lediglich bei etwa sechs Prozent. Besonders dürfte die Automobilbranche unter Druck geraten, da hier ein besonders starker Austausch von fertigen Fahrzeugen und Vorleistungsgütern besteht. Insgesamt sehe ich für europäische Aktien jedoch auch im Falle eines harten Brexits nicht schwarz.

 

Ihr

Joachim Döring

Joachim Döring

Presse

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